Saalburglauf Homepage
Nicht 5, nicht 10, nein 14 Lauftreffler fanden meine Idee, die 30,7 KM lange Strecke von Butzbach zur Saalburg laufend, und an einem Stück zu bewältigen zum Mitlaufen.
Nach längerer Planung machten wir uns nach Startfotos und peniblem Durchzählen auf den Weg. Frauke und Sonja verließen uns in die entgegen gesetzte Richtung um uns den ganzen Tag perfekt zu supporten. Vielen Dank nochmals dafür ! ! !
Zuerst liefen wir übers Hausener Pfädchen nach…. Na? Na? Richtig: Hausen. Schon hier erwarteten uns die im folgenden nur noch „Die Verpfleger“ genannten fleißigen Wasserträger. Diese Pause kam einigen eher ungelegen, denn die Gruppe war kaum zu stoppen. Auch der einsetzende (und stärker werdende) Regen schaffte dies nicht.
Weiter ging’s über den Kirchweg nach Hoch-Weisel. Am Ortsausgang standen schon wieder „Die Verpfleger“. Vorm Schulwäldchen war die erste Steigung zu bewältigen, weiter liefen wir leicht bergab nach Münster, hier lief die Gruppe erstmals kurz getrennte Wege. Am Marx-Gelände, stieg die uns bis dahin begleitende Fahrradstaffel (Marie, Julius und Moritz) schon völlig durchnässt ins rettende Auto. Wir brachten die zweite Steigung schnell hinter uns und flogen so schnell wieder nach Wiesenthal hinunter, so dass die hier geplante längere Pause ausfallen musste. Weiter ging’s in den Wald nach Ziegenberg. Hier wurden wir von „Den Verpflegern“ und einem echt total nettem Wirt empfangen. Nach exakt 5 Minuten Pause mussten wir diesen superfreundlichen Parkplatz leider schon verlassen. Der Regen hatte hier seinen traurigen Höhepunkt gefunden. Unserer Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Es erwartete uns ja auch der längste und schönste Anstieg….freufreu. Leider brach hier, an der steilsten Stelle des gesamten Laufes, die Gruppe auseinander, um sich erst wieder am BW-Depot zu vereinigen. Vorne ging so die Post ab, und damit auch am von mir geplanten Weg vorbei. Nach einigen Telefonaten mit dem Handy konnte ich die weit verteilte Ausreißergruppe wieder zusammenführen und zu einer Pause bewegen. Wir etwas Langsameren beliefen inzwischen den schönsten Teilabschnitt direkt auf dem Limes und erreichten kurz nach einem Dixi-Häuschen die exakt vermessene Halbmarathonmarke. Dort machten wir ein schönes Erinnerungsfoto. Wieder vereint liefen wir zum nächsten Verpflegungspunkt bei Wehrheim. Hier wurden sogar frische und trockene T-Shirts gereicht. Auch Kuchen und sogar die Vanilla-Coke fanden sehr guten Absatz. Auf dem nächsten Abschnitt zur Saalburgsiedlung ging’s bergab, so dass „Die Verpfleger“ nur einen knappen Vorsprung hatten. An der letzten Pause stiegen dann leider Al und Matthias mit Schmerzen ins Auto. Das letzte Teilstück hat es dann noch mal ganz schön in sich. Das nahende Ziel mobilisierte noch mal alle Kräfte, schon ging’s über eine Fußgängerbrücke nach 5 Stunden zum jetzt sonnigem Ziel. Hier erwartete uns das von Bernd, Frauke und Sonja liebevoll hergerichtete Büfett. Dieses wurde nach kurzer Erholungspause kräftig geplündert. Ebenso wurde schon bald über die nächsten langen Läufe gesprochen.
Nach der Übergabe des Abschiedsgeschenks an Sybille und netten Gesprächen machten wir uns wieder auf dem Heimweg.
Wirklich klasse dieser Tag, und auch die Leistung aller Läuferinnen und Läufern konnte ich gar nicht fassen. 14 zukünftige Marathonläufer hab ich da gesehen….