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Nidda-Rundlauf
15. Mai 2004 (Bericht von Dagi)
Hochmotiviert und bei bester Laune fuhren Ralf und ich am Samstag nach Florstadt um die 4 brettebenen Runden entlang der Nidda à 2,5 km zu laufen. Esther und Benjamin waren als treue Fans mit dabei und meine Freundin aus Florstadt stand mit ihren Kindern ebenfalls an der Strecke. Die Veranstaltung war super gut organisiert, ein paar mehr Zuschauer wären wünschenswert gewesen. Kurz vor dem Start kam die Sonne raus und es wurde richtig warm. Ralf und ich hatten verschiedene Strategien in der Theorie durchgespielt, wie jeder von uns seine persönliche Bestzeit erreichen könnte. Ralf murmelte etwas von 45 und 43 Minuten während ich von 49 Minuten träumte! Um 17:30 Uhr fiel der Startschuss für ca. 130 Läufer (deutlich mehr Männer als Frauen und erstaunlich viele Kinder). Ralf düste gleich ab und ich sortierte mich im Mittelfeld. Es wurde zunehmend wärmer und an der Nidda entlang richtig schwül und drückend – dafür gab’s kostenlose Proteinversorgung in Form von mittelgroßen schwarzen Mücken. Wie immer – ich war viel zu schnell gestartet und schon nach der ersten Runde wusste ich, dass heute keine Bestzeit für mich drin sein würde. (Müsse mer halt noch e bissi üben ) Ralf hatte mit Übelkeit zu kämpfen und brach den Lauf nach der ersten Runde ab. Nach der zweiten Runde (was nun wirklich gut lief, war der Schweiß) schnappte ich mir einen Becher Wasser – pfui Teufel, da war ja Kohlensäure drin! Gott sei Dank hatte ich mir mehr übergeschüttet als getrunken und mein Magen hat sich schnell wieder beruhigt. In der dritten Runde haben meine Kräfte deutlich nachgelassen, dafür konnte ich um so mehr die Idylle genießen und hörte sogar einen Kuckuck rufen. Trotzdem war ich heilfroh, nach akzeptablen 51 Minuten durchs Ziel zu laufen, wo mich Esther, Ralf und Benjamin heerzlich in Empfang nahmen. Nach dem Duschen (leider gab es bei den Damen nur die Optionen kochendheiß oder gar nicht – entsprechend war die Duschparty in Rekordzeit beendet) ließen wir uns noch einen richtig leckeren Kaffee schmecken, beklatschten die Siegerinnen und Sieger und machten uns dann auf den Heimweg. Wie von den Organisatoren zu hören war, wird im nächsten Jahr die Strecke nicht mehr an der Nidda entlang sondern durchs Dorf führen – schade, denn es ist wirklich ein wunderschöner Rundkurs.
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